Interessieren Sie sich für Geldgeschäfte, Anlegen und Aktien, werden Sie zwangsläufig auf den Begriff “Fonds” stoßen. Haben Sie sich vorher niemals damit beschäftigt, kommen Sie mit Fonds nicht sonderlich weit. Damit Sie genau wissen, worum es sich beim Fonds handelt, was Sie damit machen können und wie viel diese kosten, haben wir die wichtigsten Fakten zusammengefasst. Somit sind Sie auf der sicheren Seite.

 

Fonds – Was genau ist das?

Ein Fonds wird auch als Investmentfonds bezeichnet. Der Fonds sammelt dabei das Geld von Anlegern. Das gesammelte Kapital wird nun von einem sogenannten Fondsmanager an den Finanzmärkten investiert.

Natürlich für die Anleger. Sobald der Fonds Rendite abwirft, können Sie Ihren Anlagebetrag gemeinsam mit Zinsen erhalten. Der große Vorteil des Fonds ist, dass Sie nicht nur in eine Aktie oder eine Anleihe investieren, sondern direkt in mehrere. Zu bedenken gibt es aber auch, dass es spezielle Fondsmodelle gibt.

Beispielsweise dreht sich der Aktienfonds nur um Aktien, wohingegen der Rentenfonds sich mit Anleihen beschäftigen. Nicht zu vergessen ist, dass Sie eine Risikostreuung erhalten. Dadurch, dass Sie in mehrere Parteien investieren, ist es nicht schlimm, falls eine Partei keine Rendite abwirft. Sie haben immer noch, in beispielsweise, drei andere Aktien investiert, welche wiederum Geld einbringen. Dadurch gleicht sich der Verlust aus.

 

Kann ein Fond die richtige Lösung sein?

Sie sollten sich immer bewusst sein, dass Geld anlegen stets mit einem Risiko verbunden ist. Sie können niemals zu 100 Prozent sicher gehen, dass Sie Gewinn machen. Dabei gilt immer die Faustregel: je höher das Risiko ausfällt, desto höher liegen die Gewinne. Sind Sie kein Freund von einem hohen Risiko, ist ein Fonds sicherlich eine gute Lösung. Besonders dann, wenn Sie in mehrere Investments investieren. Der Verlust eines Investments kann von dem Gewinn eines anderen aufgefangen werden.

Investieren Sie zum Beispiel 100 Euro in Aktie A und 100 Euro in Aktie B. Aktie A fährt einen Verlust von 20 Euro ein, wohingegen Sie bei Aktie B einen Gewinn von 60 Euro macht. Am Ende erhalten Sie einen Gewinnspanne von 40 Euro, obwohl Sie bei Aktie A nichts als Verlust gemacht haben. Der Gesamtbetrag liegt somit bei 240 Euro. Daher sind Fonds oftmals für Menschen zu empfehlen, die weniger Risiko suchen, aber dennoch Gewinne machen möchten.

 

 

Was passiert, wenn die Fondsgesellschaft pleite geht?

Auch Fondsgesellschaften bleiben nicht vor Pleiten verschont, doch ist das ein Grund, dass Sie Ihr Geld nicht anlegen sollten? Nein, denn die Anlage von Fonds sind sogenannte Sondervermögen. Sollte es also zur Pleite der Fondsgesellschaft kommen, sind die Fonds geschützt. Selbst, wenn das Unternehmen keinen Cent mehr hat, können Sie sich Ihren Fonds auszahlen lassen. Sie sind von der Pleite des Unternehmens nicht betroffen und somit auf der sicheren Seite.

 

Die Kosten von Fonds

Nichts im Leben ist umsonst, auch eine Fondsanlage nicht. Nutzen Sie den Service einer Fondsgesellschaft, müssen Sie mit Gebühren rechnen. Die Kosten können sehr unterschiedlich ausfallen und hängen stark davon ab, welchen Fonds Sie gewählt haben.

In den meisten Fällen müssen Sie nur einen einmaligen Ausgabeaufschlag begleichen, damit der Fonds gestartet werden kann. Bei anderen Anbietern müssen Sie eine Rücknahmegebühr oder die Kosten für die Verwaltung tragen. Das klingt im ersten Moment viel, ist es aber oftmals nicht.

Viele Unternehmen bieten Rabatte für den Ausgabenaufschlag an. Rücknahmegebühren sind eher selten. Verwaltungsgebühren fallen hingegen jährlich an. Informieren Sie sich deshalb vorher genau, welche Kosten auf Sie zukommen. Generell ist es sinnvoll, wenn Sie nicht sofort einen Fond abschließen. Immerhin gibt es so viele unterschiedliche Angebote, sodass es auch einige schwarze Schafe gibt. Ein Vergleich der Möglichkeiten und des Angebots ist sinnvoll, damit Sie Fonds finden, welche zu 100 Prozent Ihren Bedürfnissen entsprechen, sodass Sie Gewinne machen.